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Diskrete Wirksamkeit ist als transdisziplinäres Analyse- und Diagnoseverfahren für komplexe Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen entwickelt worden. Die Perspektive des Verfahrens eröffnet zugleich Anknüpfungspunkte für wissenschaftliche Fragestellungen an den Übergängen von Gesellschaft, Wirtschaft, Technologie, Governance, Architektur, Kultur und Design.
In den vergangenen Jahren entstanden daraus wiederholt Anfragen aus dem Hochschulbereich. Lehrende, Studierende und Hochschulverantwortliche griffen Diskrete Wirksamkeit als Ausgangspunkt für Bachelor- und Masterarbeiten sowie für weiterführende wissenschaftliche Fragestellungen auf. Daraus hat sich ein eigenständiger Zugang für Wissenschaft, Forschung und Lehre entwickelt.
Im Mittelpunkt steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragestellungen, Untersuchungsgegenständen und analytischen Perspektiven. Diskrete Wirksamkeit kann dabei als Bezugsrahmen dienen, um Entscheidungsstrukturen, Verantwortungsordnungen, institutionelle Handlungsfähigkeit und langfristige Wirkungszusammenhänge transdisziplinär zu untersuchen. Von besonderem Interesse sind Fragestellungen, bei denen etablierte fachliche Perspektiven allein nicht ausreichen, weil gesellschaftliche, wirtschaftliche, technologische oder institutionelle Ordnungen miteinander verbunden sind.
Der wissenschaftliche Zugang kann unterschiedliche Formen annehmen. Dazu gehören der fachliche Austausch über Forschungsfragen und Untersuchungsgegenstände, die Diskussion und Präzisierung möglicher Fragestellungen, methodische Gespräche zur Anwendung von Diskrete Wirksamkeit sowie die Einordnung struktureller Zusammenhänge innerhalb eines Forschungsvorhabens. Darüber hinaus sind Beiträge zu Lehrveranstaltungen, Kolloquien und anderen wissenschaftlichen Formaten sowie ein Austausch im Rahmen geeigneter Forschungszusammenhänge möglich.
Essays und Dossiers können abhängig von Fragestellung und Kontext ebenfalls für wissenschaftliche Auseinandersetzung, Forschung und Lehre relevant sein. Die Dossiers untersuchen gesellschaftliche, wirtschaftliche, technologische, institutionelle und kulturelle Entwicklungen in größerer Tiefe und können für ausgewählte wissenschaftliche Fragestellungen als analytisches und dokumentarisches Material zugänglich gemacht werden.
Bei Bachelor- und Masterarbeiten sowie anderen Qualifikationsarbeiten bleibt die wissenschaftliche Eigenständigkeit der Verfasser uneingeschränkt gewahrt. Es erfolgt keine Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten oder von Teilen solcher Arbeiten und keine Übernahme der wissenschaftlichen Leistung. Gegenstand eines Austauschs können die zugrunde liegende Fragestellung, die analytische Perspektive, das Verständnis von Diskrete Wirksamkeit sowie dessen mögliche Anwendung auf einen Untersuchungsgegenstand sein. Die Verantwortung für Forschungsdesign, Methodik, wissenschaftliche Argumentation und Ergebnis verbleibt bei den jeweiligen Verfassern und den zuständigen Hochschulen.
Der Zugang richtet sich an Hochschullehrende, Studierende, Promovierende, Forschungsgruppen, Institute und Hochschulen, die sich mit Fragestellungen aus den Bereichen Entscheidung, Verantwortung, institutionelle Handlungsfähigkeit und Wirkung oder mit den Wechselwirkungen der von Diskrete Wirksamkeit untersuchten Ordnungen auseinandersetzen.
Anfragen können schriftlich unter Angabe der Hochschule oder Forschungseinrichtung, des Fachgebiets, der Fragestellung beziehungsweise des Untersuchungsgegenstands und des beabsichtigten wissenschaftlichen Zusammenhangs gestellt werden.