WAS BLEIBT VON
ERFAHRUNG?

THOMAS LEMCKE beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit komplexen gesellschaftlichen, institutionellen und organisatorischen Zusammenhängen. Seine Arbeit verbindet Recherche, Analyse und Dokumentation mit der Frage, unter welchen Bedingungen Entscheidungen entstehen, Verantwortung übernommen wird und gesellschaftliche wie institutionelle Handlungsfähigkeit erhalten oder verändert werden kann.

Seit 1987 entstanden diese Analysen in unterschiedlichen beruflichen und publizistischen Zusammenhängen. Gegenstände waren unter anderem Entwicklungen und Strukturen in Politik, Wirtschaft, Justiz, Gesellschaft, Technologie und Kultur sowie die Begleitung von Personen, Organisationen und institutionellen Prozessen.


Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Strukturen, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen, aus denen Entscheidungen und ihre Folgen hervorgehen. Fragen nach dem Verhältnis von formaler Zuständigkeit und tatsächlichem Einfluss, individueller Verantwortung und institutionellen Bedingungen sowie nach den Voraussetzungen langfristiger Handlungsfähigkeit bilden dabei wiederkehrende Bezugspunkte.

Seit 2025 wird diese analytische Arbeit verstärkt in eigenständigen Essays und systematischen Untersuchungen fortgeführt. Die Dossiers bilden einen abgeschlossenen Bestand von 20 Untersuchungen zu grundlegenden Fragen aus Gesellschaft, Technologie, Governance, Verantwortung, Architektur, Kultur und Design. Die Essays greifen gegenwärtige Entwicklungen auf und führen die Auseinandersetzung mit ihren strukturellen Bedingungen und längerfristigen Wirkungen fort.


Aus dieser Arbeit entstehen neue Fragestellungen und Perspektiven für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und institutionellen Veränderungen der Gegenwart.