WENN KNAPPHEIT WANDERT - Wie technologischer Fortschritt die Bedeutung wirtschaftlicher Ressourcen verändert
Technologischer Fortschritt wird häufig daran gemessen, was er schneller, billiger oder leichter verfügbar macht. Maschinen reduzieren den Bedarf an bestimmten Formen körperlicher Arbeit, neue Verkehrssysteme verkürzen Distanzen, digitale Kommunikation senkt die Kosten des Austauschs, Software ermöglicht Leistungen in Größenordnungen, für die nicht mit jeder zusätzlichen Nutzung eine neue Produktionsanlage entstehen muss. Auch künstliche Intelligenz wird vor allem unter diesem Blickwinkel betrachtet: Welche Tätigkeiten kann sie übernehmen, welche Prozesse beschleunigen, welche Kosten senken, welche Fähigkeiten erweitern? Dahinter liegt jedoch eine zweite ökonomische Bewegung, die weniger sichtbar ist. Wenn eine Technologie etwas leichter verfügbar macht, verändert sie zugleich die Bedeutung dessen, was für ihre Nutzung weiterhin benötigt wird. Ein Produktionsfaktor wird produktiver, andere werden dadurch stärker beansprucht. Ein bisheriger Engpass verliert an Bedeutung, während an anderer Stelle eine neue Begrenzung entstehen kann. Technologischer Fortschritt beseitigt Knappheit deshalb nicht einfach. Er verändert ihre Struktur. Knappheit ist dabei nicht mit Mangel gleichzusetzen. Eine Ressource kann grundsätzlich vorhanden sein und dennoch nicht in ausreichender Menge, am benötigten Ort, zum erforderlichen Zeitpunkt oder in einer geeigneten Form zur Verfügung stehen. Ebenso wenig bedeutet eine höhere wirtschaftliche Bedeutung automatisch einen höheren Preis. Entscheidend ist zunächst das Verhältnis zwischen begrenzten Ressourcen und den Verwendungsmöglichkeiten, die mit ihnen verbunden sind. Genau dieses Verhältnis kann sich durch technologischen Fortschritt grundlegend verändern.
Gegenwärtig lässt sich diese Bewegung besonders deutlich an künstlicher Intelligenz beobachten. Ihre Anwendungen erscheinen zunächst als Fortsetzung einer digitalen Ökonomie, deren Produkte sich weitgehend von ihrer physischen Herstellung gelöst zu haben scheinen. Eine Softwareanwendung lässt nicht erkennen, in welchem Rechenzentrum sie ausgeführt wird. Eine Suchanfrage verrät nichts über die Stromnetze, die ihre Verarbeitung ermöglichen. Ein Sprachmodell trägt keine sichtbaren Spuren der Halbleiterfabriken, Kühlanlagen, Übertragungsnetze oder Finanzierungsstrukturen, auf denen seine Nutzung beruht. Die digitale Ökonomie war deshalb nie immateriell. Ihre materiellen Voraussetzungen waren für einen großen Teil ihrer Nutzer lediglich kaum sichtbar. Mit dem Ausbau künstlicher Intelligenz verändert sich weniger diese grundsätzliche Abhängigkeit als ihre Größenordnung. Der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren könnte sich nach Berechnungen der International Energy Agency bis 2030 gegenüber der Mitte dieses Jahrzehnts ungefähr verdoppeln. Gleichzeitig fließen außergewöhnlich große Investitionen in spezialisierte Halbleiter, Rechenzentren, Energieversorgung und Netzinfrastruktur. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beziffert die KI-bezogenen Investitionen der fünf größten Technologieunternehmen allein für 2025 und 2026 auf mehr als eine Billion US-Dollar. Ein Teil dieser Infrastruktur wird inzwischen nicht mehr ausschließlich aus den hohen laufenden Cashflows der Unternehmen finanziert, sondern auch über Anleihen, Private Credit und andere Finanzierungsformen. Eine Technologie, deren Leistungen digital erscheinen, erhält damit eine zunehmend kapitalintensive physische Grundlage. Das bedeutet allerdings nicht, dass Energie oder Rechenkapazität nun dauerhaft zu den entscheidenden Knappheiten der digitalen Wirtschaft werden. Gerade diese Schlussfolgerung wäre zu statisch. Steigende Nachfrage schafft Investitionsanreize, Engpässe fördern Substitution, Effizienzgewinne verändern den Ressourcenbedarf, zusätzliche Kapazitäten entstehen. Was heute begrenzt verfügbar ist, kann morgen reichlicher vorhanden sein. Knappheit erzeugt wirtschaftliche Reaktionen – und diese Reaktionen verändern wiederum die Bedingungen der Knappheit.
Besonders sichtbar wird dieser Zusammenhang dort, wo unterschiedliche Geschwindigkeiten aufeinandertreffen. Software kann innerhalb kurzer Zeit entwickelt und weltweit verbreitet werden. Rechenzentren benötigen Jahre. Stromnetze, neue Erzeugungskapazitäten oder Halbleiterfabriken folgen wiederum anderen Investitions-, Planungs- und Bauzyklen. Nachfrage kann deshalb schneller entstehen als jene Infrastruktur, die sie bedienen soll. Die Geschwindigkeit des Digitalen trifft auf die Geschwindigkeit des Physischen. Daraus kann eine Begrenzung entstehen, obwohl von einer Ressource insgesamt keineswegs zu wenig vorhanden sein muss. Elektrizität kann in einem Stromsystem grundsätzlich verfügbar sein, während an einem bestimmten Standort Netzkapazität fehlt. Kapital kann in einer Volkswirtschaft reichlich vorhanden sein und für bestimmte Investitionen dennoch schwer zugänglich bleiben. Qualifizierte Arbeitskräfte können vorhanden sein, ohne über jene Fähigkeiten zu verfügen, die eine neue Technologie verlangt. Knappheit besitzt deshalb eine räumliche, zeitliche und funktionale Dimension. Sie beschreibt nicht nur, wie viel von etwas existiert, sondern auch, ob unterschiedliche Voraussetzungen wirtschaftlicher Tätigkeit im richtigen Verhältnis zueinander verfügbar sind.
Doch der interessantere ökonomische Vorgang beginnt erst an dieser Stelle. Neue Technologien verändern nicht nur den Bedarf an jenen Ressourcen, die sie unmittelbar verbrauchen. Sie verändern die relative Bedeutung komplementärer Produktionsfaktoren. Wenn eine Leistung günstiger, produktiver oder leichter skalierbar wird, können gerade jene Voraussetzungen wichtiger werden, die mit ihr zusammenwirken müssen. Die Wirtschaftsgeschichte kennt diesen Zusammenhang. Elektrizität wurde nicht allein dadurch produktiv, dass Strom verfügbar war. Produktionsanlagen mussten verändert, Maschinen anders angeordnet und Arbeitsabläufe neu organisiert werden. Auch Computer führten nicht automatisch zu höherer Produktivität, sobald Unternehmen sie anschafften. Ihre wirtschaftliche Wirkung hing wesentlich davon ab, ob gleichzeitig Prozesse, Fähigkeiten und Organisationsformen angepasst wurden. Forschungen über sogenannte General Purpose Technologies zeigen deshalb, dass zwischen der Verfügbarkeit einer grundlegenden Technologie und ihrer breiten Produktivitätswirkung erhebliche Zeit liegen kann. Die Technologie ist bereits vorhanden, während jene komplementären Voraussetzungen, durch die sie wirtschaftlich wirksam werden kann, erst entstehen müssen. Technologischer Fortschritt verändert damit nicht nur einzelne Produktionsfaktoren. Er verändert deren Verhältnis zueinander.
Bei künstlicher Intelligenz könnte genau dieser Zusammenhang eine größere Rolle spielen als die Frage, wer überhaupt Zugang zu leistungsfähigen Modellen besitzt. Ein Unternehmen kann dieselben oder vergleichbare technologischen Möglichkeiten nutzen wie seine Wettbewerber und dennoch völlig andere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen. Rechenleistung allein schafft keine Produktivität. Ebenso wenig tun dies Daten, Kapital, qualifizierte Beschäftigte oder organisatorische Fähigkeiten jeweils für sich. Entscheidend ist ihre Verbindung innerhalb einer konkreten Wertschöpfung. Für einen großen Technologieanbieter können Energie, Halbleiter und Rechenzentren begrenzende Faktoren sein. Für ein Industrieunternehmen kann es die Integration einer Technologie in bestehende Produktionsprozesse sein. Für ein wissensintensives Unternehmen können spezifische Daten, Erfahrungswissen oder geeignete Fähigkeiten an Bedeutung gewinnen. Für ein anderes Unternehmen könnte nicht die Technologie selbst knapp sein, sondern der Zugang zu Kunden, Vertrauen oder die Fähigkeit, aus einer wachsenden Zahl technischer Möglichkeiten ein tragfähiges Angebot entstehen zu lassen. Knappheit wandert damit nicht einfach von einer einzelnen Ressource zur nächsten. Es verändert sich der Ort, an dem wirtschaftliche Differenzierung entsteht.
Gerade darin liegt eine bemerkenswerte Folge technologischer Verbreitung: Je allgemeiner eine Technologie verfügbar wird, desto weniger muss ihr bloßer Besitz wirtschaftlich unterscheiden. Wenn Software schneller und mit geringerem Aufwand erzeugt werden kann, könnte ihre reine Herstellung an Differenzierungskraft verlieren, während Integration, Distribution oder spezifisches Wissen wichtiger werden. Wenn Inhalte nahezu unbegrenzt produziert werden können, verschwindet ihr wirtschaftlicher Wert nicht automatisch; Aufmerksamkeit, Auswahl und Vertrauen können jedoch relativ bedeutsamer werden. Wenn Analyse kostengünstiger wird, kann die Fähigkeit wichtiger werden, relevante Fragen zu stellen, geeignete Daten zu besitzen oder aus mehreren möglichen Analysen wirtschaftliche Konsequenzen abzuleiten. Das bedeutet nicht, dass diese Faktoren zwangsläufig knapp werden oder dauerhaft knapp bleiben. Es bedeutet, dass sich die Relationen verändern, in denen sie wirtschaftliche Bedeutung erhalten. Wettbewerb findet deshalb nicht notwendigerweise dort statt, wo die sichtbarste neue Technologie liegt. Er kann sich auf jene komplementären Voraussetzungen verlagern, die sich nicht im gleichen Tempo vervielfältigen lassen wie die Technologie selbst.
Diese Verschiebung darf allerdings nicht mit einem Nullsummenspiel verwechselt werden. Technologischer Fortschritt kann reale Fülle erzeugen. Er kann Produktionskosten senken, bisher unzugängliche Leistungen verfügbar machen und den Raum wirtschaftlicher Möglichkeiten erheblich erweitern. Elektrifizierung, industrielle Automatisierung, Containerisierung und Digitalisierung haben nicht lediglich bestehende Knappheiten an andere Stellen verschoben. Sie haben Produktivität und Wohlstand ermöglicht, die zuvor nicht erreichbar waren. Auch künstliche Intelligenz könnte einen solchen Möglichkeitsraum erweitern. Ein größerer Möglichkeitsraum hebt Knappheit jedoch nicht auf. Er verändert die Entscheidungen, die innerhalb dieses Raums getroffen werden müssen. Hinzu kommt, dass technische Effizienz und ökonomische Nutzung nicht dasselbe sind. Wird eine Leistung durch höhere Effizienz günstiger, kann ihre Nutzung zunehmen. Ein einzelner Rechenvorgang kann weniger Energie benötigen, während die Zahl der Rechenvorgänge so stark wächst, dass der gesamte Energiebedarf dennoch steigt. Wie groß solche Rebound-Effekte tatsächlich ausfallen, hängt von Technologie, Preisen und Nachfrage ab; ein allgemeines Gesetz lässt sich daraus nicht ableiten. Der entscheidende Punkt liegt vielmehr darin, dass eine Verbesserung der technischen Effizienz allein noch nicht bestimmt, wie sich der Ressourcenverbrauch einer ganzen Ökonomie entwickelt. Technologie verändert Möglichkeiten, und Menschen und Unternehmen reagieren auf diese Möglichkeiten.
Die gegenwärtigen Investitionen in künstliche Intelligenz machen diese Dynamik besonders deutlich. Sie sind nicht nur Ausdruck technologischer Erwartungen. Sie schaffen bereits heute Kapitalstock, Infrastruktur und langfristige finanzielle Verpflichtungen für eine Zukunft, deren wirtschaftliche Erträge noch nicht vollständig bekannt sind. Rechenzentren werden gebaut, Halbleiterkapazitäten erweitert, Energieversorgung geplant und Kapital gebunden, bevor feststeht, welche Anwendungen dauerhaft profitabel sein werden und wie groß die späteren Produktivitätsgewinne tatsächlich ausfallen. Die wirtschaftliche Zukunft einer Technologie beginnt damit nicht erst, wenn ihre Produkte erfolgreich sind. Sie beginnt bereits mit den Ressourcen, die heute eingesetzt werden, um diese Zukunft überhaupt möglich zu machen. Darin liegt zugleich ein Risiko jeder großen technologischen Erwartung: Komplementäre Ressourcen werden nicht erst dann benötigt, wenn sich der wirtschaftliche Erfolg erwiesen hat. Sie müssen häufig vorher aufgebaut werden. Investitionen folgen deshalb nicht nur gesichertem Wissen über die Zukunft, sondern Erwartungen darüber, welche Produktionsbedingungen diese Zukunft verlangen könnte.
Gerade deshalb wäre es falsch, aus der gegenwärtigen Entwicklung eine dauerhafte Rangfolge neuer Knappheiten abzuleiten. Energie kann zum Engpass werden und durch zusätzliche Erzeugungs- oder Netzkapazitäten wieder an Bedeutung verlieren. Rechenleistung kann knapp sein und durch effizientere Hardware, neue Architekturen oder andere Modelle relativ günstiger werden. Kapital kann reichlich verfügbar sein, solange hohe zukünftige Erträge erwartet werden, und deutlich selektiver werden, sobald diese Erwartungen sinken. Fähigkeiten, die heute selten sind, können durch Ausbildung, Erfahrung oder wiederum durch Technologie verbreitet werden. Auch Unternehmen reagieren auf Knappheit: Sie investieren, substituieren, verändern Prozesse, wechseln Standorte oder entwickeln Alternativen. Dadurch verschiebt sich erneut, was wirtschaftlich begrenzend wirkt. Knappheit ist deshalb nicht nur eine Einschränkung wirtschaftlicher Tätigkeit. Sie ist zugleich ein Signal dafür, dass sich die Bedingungen der Wertschöpfung verändern.
Für Unternehmen und Volkswirtschaften entsteht daraus eine Beobachtungsfrage, die weit über die gegenwärtige Entwicklung künstlicher Intelligenz hinausweist. Bei einer neuen Technologie ist nicht allein interessant, welche bestehenden Tätigkeiten sie übernimmt, welche Kosten sie senkt oder welche neuen Produkte sie ermöglicht. Ebenso bedeutsam ist, welche anderen Voraussetzungen durch ihre Verbreitung stärker beansprucht werden, welche bislang selbstverständlichen Ressourcen an Bedeutung gewinnen und welche Fähigkeiten sich nicht im gleichen Tempo skalieren lassen wie die Technologie selbst. Dabei geht es nicht darum, den nächsten Engpass vorherzusagen. Die größere Herausforderung liegt darin, zu erkennen, dass die Struktur wirtschaftlicher Begrenzungen nicht konstant bleibt. Jede technische Lösung verändert das System, in dem sie eingesetzt wird. Sie kann bestehende Grenzen erweitern und gleichzeitig neue Abhängigkeiten erzeugen; sie kann einen Produktionsfaktor weniger bedeutsam machen und dadurch einen anderen stärker hervorheben. Gerade erfolgreiche Technologien können deshalb die Voraussetzungen ihres eigenen Erfolgs verändern.
Künstliche Intelligenz macht diesen Vorgang gegenwärtig ungewöhnlich sichtbar. Bestimmte Formen der Informationsverarbeitung und kognitiven Leistung könnten leichter skalierbar werden, während gleichzeitig außergewöhnliche Mengen an Kapital in Rechenleistung, Energie und Infrastruktur fließen. Doch auch diese Voraussetzungen bleiben nicht unverändert. Halbleiter werden effizienter, Netze werden erweitert, zusätzliche Erzeugungskapazitäten entstehen, neue Finanzierungsformen entwickeln sich, Unternehmen verändern ihre Prozesse und neue Anwendungen verschieben erneut die Nachfrage. Die ökonomisch interessante Frage ist deshalb möglicherweise nicht, welche Ressource im Augenblick am knappsten ist. Interessanter ist, wie eine neue Technologie die Relationen zwischen den Ressourcen verändert, von denen ihre wirtschaftliche Nutzung abhängt.
Technologischer Fortschritt erweitert den Raum dessen, was wirtschaftlich möglich ist. Gerade dadurch verändert er aber auch die Voraussetzungen, die benötigt werden, um diese Möglichkeiten zu nutzen. Manche Begrenzungen verlieren an Bedeutung, andere treten hervor, wieder andere entstehen erst durch die neuen Möglichkeiten selbst. Was heute knapp ist, kann morgen selbstverständlich werden. Was lange selbstverständlich erschien, kann zum begrenzenden Faktor werden. Die wirtschaftliche Bedeutung einer neuen Technologie zeigt sich deshalb nicht allein darin, was sie schneller, billiger oder leichter verfügbar macht. Ebenso aufschlussreich ist, welche Voraussetzungen ihrer Nutzung dadurch an Bedeutung gewinnen – und wie lange diese Bedeutung bestehen bleibt.
Knappheit verschwindet nicht. Aber sie bleibt auch nicht dort, wo wir sie zuletzt gefunden haben.
QUELLENNACHWEIS
International Energy Agency (IEA) (2026): Key Questions on Energy and AI. Paris.
IEA – Key Questions on Energy and AI
International Energy Agency (IEA) (2025): Energy and AI. Paris.
IEA – Energy and AI
Bank for International Settlements (BIS) (2026): Aldasoro, Iñaki; Doerr, Sebastian; Rees, Daniel: Financing the AI boom: from cash flows to debt. BIS Bulletin No. 120, 7 January 2026.
BIS – Financing the AI boom
Bank for International Settlements (BIS) (2026): Artificial intelligence, growth and financial stability: challenges for central banks. 10 September 2026.
BIS – Artificial intelligence, growth and financial stability
Brynjolfsson, Erik; Rock, Daniel; Syverson, Chad (2021): The Productivity J-Curve: How Intangibles Complement General Purpose Technologies. American Economic Journal: Macroeconomics, 13(1), 333–372. Working-paper version: NBER Working Paper 25148.
NBER – The Productivity J-Curve
Greening, Lorna A.; Greene, David L.; Difiglio, Carmen (2000): Energy efficiency and consumption – the rebound effect – a survey. Energy Policy, 28(6–7), 389–401.
Sorrell, Steve (2009): Jevons’ Paradox revisited: The evidence for backfire from improved energy efficiency. Energy Policy, 37(4), 1456–1469.
Titelbild © 2026 THOMAS LEMCKE
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